Ersticken

Kleinkinder sind eher von Risiken der Erstickung betroffen. Sie sind sehr neugierig und erforschen ihre Umgebung, indem sie verschiedene Gegenstände zum Mund führen.

Manche Arten von Gegenständen können leicht in ihren engen Atemwegen hängenbleiben und sie blockieren.

Bestimmte Lebensmittel, wie Erdnüsse sowie andere kleine Gegenstände wie Münzen, Knöpfe und Teile von Plastikbeuteln, stellen eine Erstickungsgefahr für Kleinkinder dar.

Vorsichtsmaßnahmen

  • Geben Sie Ihrem Baby Gegenstände, die es ohne Bedenken in den Mund stecken kann, wie einen Beißring oder jedes andere Spielzeug für diesen Zweck.
  • Ersetzen Sie den Schnuller, bevor er Anzeichen der Abnutzung zeigt.
  • Bewahren Sie kleine Gegenstände, die eine Erstickungsgefahr darstellen (wie Plastikbeutel, Spielzeuge für ältere Kinder, Münzen, Batterien, Bonbons, Knöpfe usw.) außer Reichweite auf. Alle kleinen Gegenstände stellen Erstickungsgefahren für Kleinkinder dar.
  • Vermeiden Sie Lebensmittel, an denen Ihr Kind ersticken könnte, wie Bonbons, Nüsse, Erdnüsse, Pistazien usw.
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Kind beim Essen ruhig sitzt.
  • Überwachen Sie ein Kind stets beim Essen.

Erste Hilfe

  • Lernen Sie, die Anzeichen von Erstickung zu erkennen und richtig zu reagieren.
  • Einige Hustenreflexe genügen oft, um die Situation zu beheben.
  • In manchen Fällen kann die Blockierung der Atemwege fortbestehen: Die betroffene Person kann nicht mehr atmen, erstickt und kann nicht mehr sprechen. Dann ist es entscheidend, ihr schnellstens zur Hilfe zu kommen, um sie vor dem Erstickungstod zu bewahren. Dazu ist dringend eine einfache Maßnahme durchzuführen, um den im Kehlkopf oder in den Bronchien eingeklemmten Fremdkörper auszustoßen; das ist die einzige Chance der Lebensrettung, denn die Rettungsdienste können oft nicht rechtzeitig eintreffen.
  • Absolvieren Sie einen Erste-Hilfe-Kurs, um sich die richtigen Gewohnheiten anzueignen.

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